Verwandlung im Spiegel (fm:Sonstige, 1046 Wörter) | ||
| Autor: KissKim | ||
| Veröffentlicht: Oct 06 2026 | Gesehen / Gelesen: 179 / 135 [75%] | Bewertung Geschichte: 8.75 (4 Stimmen) |
| Tammo, ein Geometrie-Student, verwandelt sich in Kim: Er trainiert, rasiert sich, dehnt sich mit Analplugs und Dildos, bleicht seine Rosette und plant eine Reise nach Kopenhagen. In der Hotellobby gibt er sich als Kim aus – ein ereignisreicher Abend folgt | ||
![]() Cherrizz: Erlebe AI Creators, die dich spüren, verstehen und überraschen |
| [ 10% ] [ 20% ] [ 30% ] [ 40% ] [ 50% ] [ 60% ] [ 70% ] [ 80% ] [ 90% ] [ 100% ] |
Klicken Sie hier für die ersten 75 Zeilen der Geschichte
ein schwarzes Cocktailkleid, knielang, hochgeschlossen, mit einem schmalen Ausschnitt. Dazu weiße Spitzenunterwäsche – ein BH mit feinen Stickereien, der meine fehlenden Brüste mit Einlagen auffüllte, und ein passender Slip. Eine weiße Nylonstrumpfhose, glatt und kühl auf der Haut. Und weiße Lackpumps, Größe 42, die ich in einem Geschäft für Transgender gefunden hatte. Ich probierte alles an, stand vor dem Spiegel und sah eine Transfrau, die noch nicht ganz fertig war, aber kurz davor stand.
Das zweite Outfit war für den Tag danach gedacht. Schwarze Fitnessleggings, die den Hintern anhoben und die Pobacken durch einen speziellen Schnitt betonten. Hohe weiße Converse Chucks, in denen ich weiße Tennissocken über die Beine der Leggings trug. Und ein grauer kurzer Crop-Top Kapuzenpullover.
Ich plante eine Reise nach Kopenhagen. Kim sollte sich zunächst in einer anderen Stadt ausprobieren dürfen. Die Fähre von Hamburg aus, drei Stunden, genug Abstand zu meiner Wohnung, meiner Universität, meinem alten Leben. Niemand dort kannte mich. Ich buchte ein Zimmer in einem kleinen Hotel, direkt im Stadtzentrum, und studierte die Bars der Stadt auf Google Maps. Ich wollte eine normale Bar, keine extra Veranstaltung für Transpersonen, kein Sex-Kontakt-Treffen. Etwas Einfacheres, Feineres, Echtes mit gedimmtem Licht und Männern in Hemden. Ich wollte Blicke. Vielleicht ein Lächeln. Mehr nicht. Mehr würde ich mir nicht trauen, dachte ich. Ich wäre viel zu nervös, um einem Mann am ersten Abend nahe zu kommen. Küssen? Vielleicht. Vielleicht auch nicht. Ich würde sehen.
Der Tag der Abreise kam. Ich packte den kleinen Rollkoffer, legte die Perücke, die Schminke, die Outfits und die Schuhe hinein. Ich trug als Tammo Jeans und Hoodie, stieg auf die Fähre und sah Hamburg verschwinden, während das Wasser grauer wurde.
Ein paar Stunden später ging ich in die Lobby des dänischen Hotels, den Koffer neben mir rollend, und ging zum Empfangstresen. Die Rezeptionistin lächelte professionell.
„Willkommen. Wie ist ihr Name?“
„Kim Böttcher“, sagte ich. Meine Stimme war leiser als sonst, fast ein Flüstern. „Die Reservierung ist unter Kim Böttcher.“
Sie tippte etwas in den Computer, nickte und reichte mir die Karte. „Zimmer 407, vierter Stock. Der Aufzug ist rechts.“
Ich nahm die Karte, ging zum Aufzug und drückte auf den Knopf. Die Türen schlossen sich. Im Spiegel des Aufzugs sah ich mein Gesicht – noch Tammo, noch ungeschminkt, noch nicht bereit. Aber in der Handtasche über meiner Schulter lag alles, was Kim brauchte.
|
Autoren möchten gerne Feedback haben! Bitte stimmen Sie ab und schicken Sie dem Autor eine Nachricht und schreiben Sie was Ihnen an der Geschichte (nicht) gefallen hat. |
|
KissKim hat 1 Geschichte(n) auf diesen Seiten. Profil für KissKim, inkl. aller Geschichten Email: kiss.kim.99@web.de | |
|
Ihre Name: |
|