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Der Fremde -Teil 3- Das Gesicht (fm:Cuckold, 2221 Wörter) [3/3] alle Teile anzeigen

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Veröffentlicht: Oct 05 2026 Gesehen / Gelesen: 1508 / 1231 [82%] Bewertung Teil: 8.71 (21 Stimmen)
Sarah kriegt Mikes Geständnis nicht mehr aus ihrem Kopf. Den ganzen Tag bei der Arbeit kann sie an nichts anderes denken. Dieser Teil ist aus der Perspektive von Sarah erzählt.


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© Ehemann Mike Dieser Text darf nur zum Eigengebrauch kopiert und nicht ohne die schriftliche Einwilligung des Autors anderweitig veröffentlicht werden. Zuwiderhandlungen ziehen strafrechtliche Verfolgung nach sich.

Klicken Sie hier für die ersten 75 Zeilen der Geschichte

Ich höre nicht auf.

Ich schaue auf den Bildschirm, auf die Terminliste, auf Buchstaben, die nichts mehr bedeuten, und in meinem Kopf ist es Samstagabend. Ich liege auf unserem Bett. Die Seide zieht an meinen Handgelenken, meine Knöchel sind an die Bettpfosten gebunden, so weit auseinander, dass meine Oberschenkel ziehen. Mike steht an der Tür, angezogen, ganz ruhig, und sagt: Ich hol ihn rein.

Und die Tür geht auf, und es ist Herr Lindner.

In seinem Hemd. Mit seinem zu engen Ehering.

Ich erschrecke. Wirklich, heftig, so sehr, dass ich hier an der Rezeption zusammenzucke. Nicht, weil ein fremder Mann hereinkommt. Sondern weil er kein Fremder ist. Weil er weiß, wie ich heiße. Weil er mich seit Jahren bei meiner Arbeit mit meiner schiefen Bluse hinter dem Tresen sieht. Weil er uns jedes Jahr zu Weihnachten eine Schachtel Pralinen fürs Team mitbringt und dabei „Frau Weber" sagt.

Und jetzt steht er am Fußende unseres Ehebetts, und Frau Weber von der Rezeption liegt nackt vor ihm, mit gespreizten Beinen, und kann sie nicht schließen.

Die Scham kommt sofort und heiß und ist stärker als alles, was ich am Samstag wirklich gespürt habe. Ich würde mich wegdrehen. Ich kann nicht. Ich würde die Knie zusammenpressen. Ich kann nicht. Ich kann nur daliegen, während er mich ansieht, und er lässt sich Zeit damit, genau so, wie Mike es beschrieben hat. Mein Gesicht. Meine Brüste, die zu schnell auf und ab gehen. Mein Bauch. Und dann zwischen meine Beine.

Dahin schaut er am längsten.

Und er sieht, dass ich nass bin, bevor er mich überhaupt angefasst hat.

„Frau Weber? Könnten Sie die Röntgenbilder von Herrn Lindner rüberschicken? Die von 2024."

Dr. Hofmanns Stimme über die Gegensprechanlage. Ich zucke zusammen, als hätte jemand das Licht angeschaltet.

„Sofort."

Ich klicke mich durch die Akte. Lindner, Thomas. Geboren 1980. Ich schicke die Bilder rüber und sehe dabei seine Zähne auf dem Bildschirm, den Kiefer, die Wurzeln, und denke, wie absurd das ist: Ich kenne das Innere seines Schädels. Ich kenne seine Krankengeschichte. Ich weiß, dass seine Frau nächste Woche einen Termin bei uns hat.

Und gleich werde ich ihn anflehen.

Denn das ist der Punkt, an dem meine Fantasie und die von Mike auseinandergehen. Ich merke es, während ich die Bilder absende und die Maus loslasse und meine Hände in den Schoß lege, unter den Tresen, wo niemand sie sieht.

In seiner Version steht Mike am Rand. Er sitzt im Sessel und schaut zu und wichst und sagt nichts. In meiner nicht.

In meiner sitzt er im Sessel und entscheidet.

Ich sehe ihn. Nicht Herrn Lindner, nicht zuerst. Meinen Mann, in der dunklen Ecke, die Beine übereinandergeschlagen wie in einem Meeting, mit diesem ruhigen Gesicht, das er aufsetzt, wenn er jemandem gleich etwas sagen wird, das derjenige nicht hören will. Und er sagt zu Herrn Lindner:

Sie dürfen sie anfassen. Überall. Nur eins dürfen sie nicht. Ihn irgendwo reinstecken.

Und Herr Lindner nickt. Wortlos. Weil Mike es so will.

Das ist der Moment, in dem ich hier an meinem Tresen die Schenkel zusammenpresse. Nicht bei den Händen. Nicht beim Brusthaar. Bei diesen Worten. Bei der Vorstellung, dass mein Mann einem anderen die Erlaubnis gibt, mich anzufassen, als wäre ich etwas, das man verleiht. Dass die beiden über mich reden, über meinen Kopf hinweg, während ich gefesselt zwischen ihnen liege und mich nicht melden darf.

Dann kniet er sich neben mich. Die Matratze gibt nach unter seinem Gewicht, mehr als unter Mikes, und er legt seine große warme Hand auf meinen Bauch, genau da, wo Mike sie am Samstag hatte, und ich höre mich hier, an der Rezeption, ganz leise ausatmen.

Er nimmt meine Brust. Ganz. Drückt, nicht sanft. Rollt meinen Nippel zwischen seinen Fingern, bis ich aufkeuche, und ich drehe den Kopf weg, zu Mike hin, und Mike schaut zurück und tut nichts.

Dann beugt er sich vor und saugt. Sein Dreitagebart kratzt auf meiner Haut. Ich habe diesen Bart Jahre lang gesehen und nie bemerkt, und jetzt spüre ich ihn.

Seine Hand wandert nach unten. Über meinen Bauch, über meinen glatten Hügel, und er legt sie ganz auf meine Scheide, und sie deckt mich vollständig ab, und ich bin so heiß darunter, dass es mir peinlich ist. Dann teilt er mich mit zwei Fingern. Zieht mich auseinander und hält mich offen, damit Mike im Sessel alles sehen kann. Und er wartet. Er tut nichts. Er hält mich nur auf und schaut mich an.

„Sie sind ja ganz nass, Frau Weber", sagt er in meinem Kopf, mit dieser tiefen, ruhigen Stimme, die ich seit vier Jahren kenne.

Ich stöhne. Hier. Leise, hinter dem Tresen. Ich schaue hoch, aber der Flur ist leer, Frau Berger klappert hinten mit dem Autoklav.

Meine Hand liegt auf meinem Schoß, unter der Tischplatte, und ich drücke sie gegen mich, durch den Rock, durch die Strumpfhose, nur einmal, nur ganz kurz. Es ist genug, um zu merken, wie durchgeweicht der Slip ist.

Er schiebt einen Finger in mich. Dick. Dicker, als ich es gewohnt bin, es zieht, und ich mache den Laut, den Mike mir beschrieben hat, halb Schluchzen, halb Stöhnen, und ich suche Mike mit den Augen und finde ihn, und er hält seinen Schwanz in der Hand, und da hört die Scham auf.

Nicht ganz. Sie wird nur zu etwas anderem. Sie wird zu Treibstoff.

Ich bitte. Ich höre mich bitten. „Bitte, Herr Lindner." Nicht Thomas. Herr Lindner. Einen Mann zu siezen der seine Finger in mir hat — das macht mich so an, dass ich hier an der Rezeption die Zähne zusammenbeißen muss.

Er leckt mich. Nimmt sich Zeit, weil ihm niemand etwas wegnimmt. Er bringt mich bis fast dahin und hebt dann einfach den Kopf und wischt sich den Mund ab. Wieder. Und wieder. Er legt seinen Schwanz auf meine Brust, zieht eine nasse Spur über meine Haut, über meinen Nippel, meinen Bauch. Er reibt sich zwischen meinen Schamlippen, seine Eichel gleitet über meinen Kitzler, bis zu meinem Eingang, und drückt. Einen Zentimeter. Ich spüre, wie ich mich öffne.

Und dann zieht er sich zurück.

Weil er nicht darf.

Und da passiert es.

Ich drehe in meinem Kopf den Kopf. Weg von ihm, hin zum Sessel. Und ich sage nicht „bitte" zu Herrn Lindner.

Ich sage es zu Mike.

„Erlaub es ihm."

So. Genau so. Drei Worte. Ich liege gefesselt da, mit dem Schwanz eines Patienten an meinem Eingang, und bettle nicht den Mann an, der ihn mir geben könnte, sondern den Mann, der es ihm verboten hat.

Und Mike sieht mich an. Lange. So lange, dass ich glaube, er sagt nein.

Dann nickt er.

Und sagt: „Ficken Sie sie."

Ich kralle mich hier, an dieser Rezeption, am Dienstag, 9:12 Uhr, mit beiden Händen in die Tischkante, weil mein ganzer Unterleib zusammenzieht.

Er packt meine Oberschenkel. Da, wo die Fesseln sind. Drückt sie hoch, so weit die Seile es zulassen, und ich spüre seine Eichel, und dann schiebt er ihn rein. Langsam. Zentimeter für Zentimeter, weil ich so eng bin, dass es nicht anders geht. Er dehnt mich. Er geht weiter, als Mike geht. Er füllt Stellen, die seit sechzehn Jahren nur einem Mann gehört haben, und ich schaue Mike dabei an, die ganze Zeit, keine Sekunde weg, so wie ich es ihm versprochen habe, und in Mikes Gesicht ist etwas, das ich vor Samstag nicht kannte. Ein Hunger, der nichts mit mir zu tun hat und alles mit mir zu tun hat.

Und ich denke, mitten in dieser Fantasie, ganz klar und ruhig: Er liebt mich gerade mehr als je zuvor. Weil er mich hergibt.

„Frau Weber?“

Ich reiße die Augen auf.

Er steht vor mir. Herr Lindner. Angezogen. Mit einem Zettel von Dr. Hofmann in der Hand. Er lächelt, und an seinem Zahnfleisch ist ein kleiner Blutpunkt.

„Alles gut, ich soll in einem halben Jahr wiederkommen. Machen wir das gleich aus?"

Mein Gesicht brennt. Ich weiß, dass ich rot bin. Ich weiß nicht, wie lange er schon dasteht.

„Ja." Meine Stimme ist belegt. Ich räuspere mich. „Ja, natürlich. März?"

„März ist gut."

„Dienstag, der vierzehnte, neun Uhr?"

„Perfekt. Wie immer."

Wie immer. Ich tippe es ein. Lindner, Thomas. Kontrolle. Ich drucke den Terminzettel, und er schiebt ihn sich in die Hemdtasche, und dabei legt er die freie Hand flach auf den Tresen, wie er es immer tut, dreißig Zentimeter von meiner Hand entfernt, und ich schaue auf diese Hand und weiß genau, wie sie sich auf meiner Muschi anfühlt. Ich weiß es mit einer Genauigkeit, die mir Angst macht.

„Schönen Tag noch, Frau Weber."

„Ihnen auch."

Die Tür fällt zu. Durch die Scheibe sehe ich ihn zu seinem Wagen gehen, den Zettel aus der Tasche ziehen, nachschauen, einsteigen.

Ich sitze da. Der Slip klebt an mir. Meine Hände zittern, als ich nach dem Kaffee greife, der längst kalt ist.

Ich denke: Ich habe gerade einen Patienten in mir gehabt.

Ich denke: Ich habe ihn dabei gesiezt.

Ich denke: Ich habe meinen Mann angefleht, es ihm zu erlauben. Und er hat es getan.

Und dann kommt der Gedanke, vor dem ich den ganzen Morgen weggelaufen bin, und er kommt ganz leise und ganz ohne Drama:

Mike hat das Verbot ausgesprochen, weil er Angst hat, eine Grenze zu überschreiten und die Kontrolle zu verlieren.

Ich will, dass er diese Grenze aufhebt.

Und was mich daran am meisten erschreckt, ist nicht, dass ich es will. Sondern dass ich es will, weil er es ist, der es aufheben müsste. Nicht Herr Lindner. Nicht irgendein Mann. Es geht gar nicht um den Schwanz, der in mir ist. Es geht darum, dass mein Mann im Sessel sitzt und über mich verfügt wie über etwas, das ihm so sehr gehört, dass er es verschenken kann.

Frau Berger kommt aus der Küche und sagt irgendwas über die Bestellung von Handschuhen. Ich antworte. Ich weiß nicht, was.

Dann greife ich nach dem Handy in meiner Schublade. Ich öffne den Chat mit Mike. Der letzte Nachrichtenverlauf ist von Freitag und handelt von einer Lieferung, die nicht angekommen ist.

Ich tippe:

*Er hat ein Gesicht.*

Ich schaue den Satz an. Mein Daumen liegt auf Senden. Mein Herz schlägt bis in den Hals.

Dann tippe ich eine zweite Zeile darunter, und bei dieser zittern meine Finger wirklich:

*Und du hast es ihm heute erlaubt.*

Draußen fährt Herr Lindners Wagen vom Parkplatz.

Ich drücke.



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