Das neue Honorar (fm:Dominanter Mann, 3584 Wörter) | ||
| Autor: Chronist | ||
| Veröffentlicht: Oct 06 2026 | Gesehen / Gelesen: 683 / 584 [86%] | Bewertung Geschichte: 9.33 (9 Stimmen) |
| Ich dachte, ich könnte den schüchternen Kollegen mühelos lenken. Doch abends allein im Büro dreht Markus das Machtspiel um. Plötzlich ist er mir viel zu nah. Aus dem netten Markus wird eine maskuline Urgewalt – und mein Körper kapituliert sofort. | ||
Ersties, authentischer amateur Sex
| [ 10% ] [ 20% ] [ 30% ] [ 40% ] [ 50% ] [ 60% ] [ 70% ] [ 80% ] [ 90% ] [ 100% ] |
Ich wusste ganz genau, welche Knöpfe ich bei Markus drücken musste. Es war ein feines, fast unsichtbares Spiel, das ich über Monate perfektioniert hatte. Ein kurzes, scheinbar zufälliges Streifen seines Arms, wenn wir uns in der engen Kaffeeküche begegneten. Ein tiefer, hilfloser Blick aus meinen Augen, gepaart mit einem leisen Seufzen, das nur für ihn bestimmt war. „Markus, du bist meine absolute Rettung“, hauchte ich, während ich mich leicht über seinen Schreibtisch beugte, sodass mein Parfüm den Raum zwischen uns ausfüllte. „Ohne deine Hilfe bekomme ich die Quartalszahlen für die Präsentation morgen niemals rechtzeitig fertig...“. Natürlich hatte ich noch nicht einmal damit angefangen. Während Markus also in den folgenden Stunden konzentriert vor den Tabellen saß und meine Arbeit fehlerfrei erledigte, saß ich tiefenentspannt an meinem Platz. Ich scrollte durch Social Media, schickte meinen Freundinnen ein paar lustige TikToks und tippte gut gelaunt in unserem Gruppenchat. Auf Markus war eben Verlass. Ein winziger Stich des schlechten Gewissens blitzte kurz auf, weil ich ihn so schamlos ausnutzte, aber die Bequemlichkeit siegte auf ganzer Linie. Und außerdem tat er es ja gerne – er war doch sichtlich froh, wenn er mir irgendwie zu Diensten sein durfte.
Als die Geschäftsleitung mich am nächsten Morgen vor der gesamten Abteilung für „meine“ geniale Auswertung der Quartalszahlen lobte, suchte ich Markus' Blick. Ich schenkte ihm ein dankbares, aber auch triumphierendes Lächeln – das Lächeln einer Frau, die genau weiß, wie man die Männer im Büro für die eigenen Zwecke einspannt und lenkt.
Markus erwiderte den Blick, doch diesmal lag etwas anderes in seinen Augen. Kein schüchternes Lächeln wie sonst. Es war ein intensiver, prüfender Blick, der mir plötzlich eine unerwartete Gänsehaut über den Rücken jagte. Ich fühlte mich immer noch unantastbar, aber in diesem Moment wurde mir zum ersten Mal heiß.
Der restliche Arbeitstag wurde zu einer mentalen Zerreißprobe. Jedes Mal, wenn Markus an meinem Schreibtisch vorbeiging, würdigte er mich keines Blickes. Genau das machte mich verrückt. Normalerweise suchte er jede Sekunde meine Nähe, begierig auf jedes noch so kleine Lächeln von mir. Dieses plötzliche, kühle Desinteresse kratzte massiv an meinem Ego – und machte mich seltsamerweise unglaublich nervös. Er hatte mein Spiel durchschaut, das spürte ich genau. Meine kalkulierte Macht über den netten Kollegen drohte zu verpuffen. Ich versuchte zweimal, ihn im Vorbeigehen mit meinem besten, vielsagendsten Lächeln einzufangen, doch er sah einfach durch mich hindurch, als wäre ich Luft. Dass meine vertrauten Waffen plötzlich versagten, ärgerte mich maßlos – und feuerte eine ganz neue, unruhige Spannung in mir an.
Nach der Mittagspause passierte es dann. Ich stand am Kopierer, als er den Raum betrat. Normalerweise hätte Markus jetzt sofort freundlich gegrüßt, den Blick gesenkt oder einen harmlosen Spruch über das Wetter gemacht. Er war einfach dieser Typ Mann: nett, ein bisschen konfliktscheu und immer darauf bedacht, es allen recht zu machen. Vor allem mir. Ich mochte ihn wirklich – er war ein toller Kollege, aber als Mann hatte ich ihn ehrlich gesagt nie richtig ernst genommen. Für mich war er der unkomplizierte Fels in der Brandung, den man mit einem lieben Lächeln dazu bringen konnte, die ungeliebten Quartalszahlen zu übernehmen.
Doch diesmal war es anders. Er lehnte sich einfach mit verschränkten Armen gegen den Türrahmen und sah mir dabei zu, wie die Blätter in das Fach glitten.
„Markus“, sagte ich und versuchte es noch einmal mit meinem gewohnten, warmen Lächeln, fest entschlossen, die gewohnte Dynamik wiederherzustellen. „Danke noch mal für die Quartalszahlen. Du hast mich echt gerettet.“ Ich erwartete sein typisches, leicht verlegenes Abwinken.
Stattdessen trat er einen Schritt näher. So nah, dass ich sein herbes Parfüm riechen konnte – ein Duft, der mir an ihm vorher noch nie aufgefallen war. Er sah mir direkt in die Augen, völlig ruhig und mit einem Blick, den ich von ihm nicht kannte. „Gern geschehen“, erwiderte er leise, seine Stimme eine Nuance tiefer als sonst. Er senkte den Blick ganz kurz auf meine Lippen, bevor er mir wieder fest in die Augen sah. „Aber wir wissen beide, dass das eigentlich dein Job gewesen wäre. Ich denke, wir sollten heute Abend nach Feierabend noch mal unter vier Augen darüber sprechen, wie wir das in Zukunft handhaben. Wenn die Luft
Klicken Sie hier für den Rest dieser Geschichte (noch 340 Zeilen)
|
Autoren möchten gerne Feedback haben! Bitte stimmen Sie ab und schicken Sie dem Autor eine Nachricht und schreiben Sie was Ihnen an der Geschichte (nicht) gefallen hat. |
|
Chronist hat 6 Geschichte(n) auf diesen Seiten. Profil für Chronist, inkl. aller Geschichten | |
|
Ihre Name: |
|