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Verwandlung im Spiegel (fm:Sonstige, 1046 Wörter)

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Veröffentlicht: Oct 06 2026 Gesehen / Gelesen: 327 / 253 [77%] Bewertung Geschichte: 9.00 (7 Stimmen)
Tammo, ein Geometrie-Student, verwandelt sich in Kim: Er trainiert, rasiert sich, dehnt sich mit Analplugs und Dildos, bleicht seine Rosette und plant eine Reise nach Kopenhagen. In der Hotellobby gibt er sich als Kim aus – ein ereignisreicher Abend folgt

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© KissKim Dieser Text darf nur zum Eigengebrauch kopiert und nicht ohne die schriftliche Einwilligung des Autors anderweitig veröffentlicht werden. Zuwiderhandlungen ziehen strafrechtliche Verfolgung nach sich.

Die Wohnung roch nach feuchtem Pflaster und gebratenem Fisch vom Imbiss an der Ecke. Ich stand am Fenster meiner kleinen Ferienwohnung in Hamburg-Altona und sah hinaus auf die engen Gassen, in denen das gelbe Licht der Straßenlaternen auf dem nassen Asphalt glänzte. Das Ehepaar, dem die Wohnung gehörte, überwinterte in Spanien, und ich war zum ersten Mal in meinem Leben ganz allein. Keine Freunde, die vorbeikamen, keine Familie, die an der Tür klingelte. Nur ich, meine Bücher für das Geometrie-Studium und ein Gedanke, der mich seit Wochen nicht mehr losließ.

Ich wollte eine Frau sein. Zumindest für einen Abend.

Es begann harmlos. Ein Video auf YouTube über Schminkanleitungen, dann noch eines, dann eines über das Konturieren maskuliner Gesichtszüge. Ich saß auf dem abgewetzten Sofa der Ferienwohnung, das Knie gegen die Lehne gedrückt, und pausierte das Video immer wieder, um die Bewegungen des Pinsels nachzuahmen. Mein Gesicht im Badezimmerspiegel war eckig, das Kinn markant, die Brauen zu buschig. Aber mit jedem Versuch rückte das Ziel ein Stück näher. Ich lernte, wie man den Eyeliner führte, wie man Concealer unter die Augen tupfte, wie man die Wangenpartie mit einem dunkleren Ton schmälerte. Nach drei Wochen sah ich im Spiegel nicht mehr Tammo, den Geometrie-Studenten, sondern etwas anderes. Etwas, das jetzt einen Namen hatte.

Ich nannte sie Kim.

Kim brauchte einen Körper, der zu ihr passte. Also ging ich ins Fitnessstudio an der Rudenstraße, dreimal die Woche, und trainierte mit einer Präzision, die ich aus meinem Studium kannte. Kniebeugen, Hüftheben, Ausfallschritte. Ich spürte, wie meine Oberschenkel fester wurden, wie der Schmerz am nächsten Tag tiefer saß. Mein Hintern veränderte sich – wurde runder, fester, hob sich an. Im Spiegel der Umkleidekabine betrachtete ich mein Profil und zum ersten Mal gefiel mir, was ich sah. Die Hüften schienen breiter, die Proportionen weiblicher. Ein kleiner Bauchansatz blieb, aber der machte mich nicht mehr verrückt. Frauen hatten das auch.

Abends, wenn die Wohnung still war und nur das Ticken der Wanduhr und die entfernten Sirenen vom Hafen zu hören waren, schloss ich die Badezimmertür ab. Ich duschte mich heiß, rasierte und wachste jeden Haaransatz von meinem Körper – Beine, Arme, Brust, den Intimbereich, die Pobacken. Die Haut wurde glatt und empfindlich. Dann griff ich nach der Analdusche, füllte sie mit warmem Wasser und säuberte mich gründlich. Ich machte das jeden Abend, methodisch, rituell. Mein Anus gehörte Kim, und Kim sollte makellos sein.

Ich hatte mir ein Set aus Analplugs bestellt, in drei Größen. Die kleinste war ein Anfängerstück aus weichem Silikon, kaum dicker als mein Daumen. Ich legte mich auf das Bett, die Beine angewinkelt, atmete tief und schob ihn hinein. Der Druck war ungewohnt, das Ziehen an meinem Schließmuskel fremd. Aber ich hielt inne, atmete weiter, ließ meinen Körper sich an das Gefühl gewöhnen. Nach einer Woche nahm ich die mittlere Größe. Nach drei Wochen die größte. Ich trug sie abends unter meiner Jogginghose, während ich Schminkanleitungen schaute, und spürte sie bei jedem Schritt – eine ständige Erinnerung daran, was ich werden wollte.

Die Dildos kamen als Nächstes. Ich hatte sie diskret bestellt, in schlichter Verpackung, und sie unter dem Bett verstaut. Der erste war schmal, realistisch geformt, mit Saugnapf für die Wandfliese. Ich kniete vor dem Spiegel, trug die Perücke, die ich online gekauft hatte – dunkelblond, Bob-Haarschnitt, genau bis zum Kinn – und schob den Dildo langsam in mich hinein. Mein Schließmuskel gab nach, das Silikon glitt tiefer, und ich stöhnte leise auf. Es war kein Schmerz, sondern ein Sich-Öffnen, ein Nachgeben, das meinen Atem beschleunigte. Ich bewegte mich vor und zurück, studierte mein Gesicht im Spiegel, das Gesicht einer Frau, die lernt, sich nehmen zu lassen.

Ich ließ mir die Rosette bleichen. Ein spezielles Gel, das ich mir online bestellt hatte, trug ich mehrmals wöchentlich auf. Die dunklere Pigmentierung um meinen Anus hellte sich auf, wurde rosa, zart. Ich wollte, dass Kim dort appetitlich aussah, dass ein Mann, der sie sah, wirklich Lust verspürte.

Die Outfits kamen in zwei Paketen. Das erste enthielt das Abendoutfit:

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